Islandreise 2009

Islandreise 2009


Die Vorfreude auf diese Reise war groß. 8 Tage und 7 Nächte Abenteuer lagen vor uns. Nun war es soweit. Nach einem langen Flug mit kurzem Zwischenstopp in Kopenhagen erreichten wir Keflavík und freuten uns auf ein entspannendes Bad in der Blauen Lagune, von den Einheimischen “ Bláa lónið“ genannt. Porentief rein und tiefenentspannt erreichten wir unser Hotel in Reykjavik, wo wir die erste Nacht verbrachten und zunächst den Abend bei leckerer Pizza und erfrischendem Bier mit Blick auf das Meer ausklingen ließen.




An diesem Tag stand zunächst ein Inlandsflug nach Akureyri an. Nach erfolgreicher Landung wurden wir von unserer Reiseleiterin Katja und Guide Thesi abgeholt. Dann stand Kultur auf dem Programm. Wir erreichten den Hof Glaumbaer. Dieser ist Ende des 19Jahrhunderts entstanden und wurde in der für Island typischen Torfbauweise errichtet. Nach der Besichtigung des Hofes wurden wir mit isländischen Leckereien verwöhnt. Nach Kleinur (isländisches Gebäck) und co verließ die „Muller-Group“ in ihrem Tourbus den historischen Ort in die Richtung der Anlage von Hesta-Sport, wo wir die nächsten Tage verbrachten. Nachdem die Häuser bezogen und der Hot Pot besichtigt wurde lag Sattel-und Regenzeugwahl (sicher ist sicher) und der erste dreistündige „Proberitt“, über Stock und über Stein im zügigen Tölt vor uns. Die Pferde wurden uns mit fachmännischem Blick vom Chef persönlich zugeteilt und so waren alle zufrieden. Am Abend wurden wir mit einem klasse Essen von Köchin Anna-Lisa verwöhnt und weihten anschließend mit vollen Bäuchen „unseren“ Hot- Pot ein.




Vom reichhaltigen Frühstück gestärkt wurden wir mit dem Bus zu unseren Pferden gebracht. Diese wurden uns zunächst zugeteilt und zügig wurde aufgesattelt und losgeritten. Der erste Ritt mit großer Herde! Diese brachten wir zu einem nahegelegenen Hof, um am übernächsten Tag von dort unsere große Tour ins Hochland zu starten.

Multikulturell und frisch gestärkt ging es weiter. Begleitet von australischen, südafrikanischen und österreichischen Guides stürzten wir uns in die Fluten. River Rafting stand auf dem Programm! Nach kurzer technischer Einführung ging es mit zwei Booten los. Vorbei an Wasserfällen, friedlich grasenden Schafen auf saftigen Wiesen und durch gigantisch wirkende Schluchten hindurch führte uns unser Weg zu einem kleinen Rastplatz am Ufer, wo wir mit einem heißen Kakao aufgebrüht mit Wasser aus einer heißen Quelle überrascht wurden. Nach dieser spontanen Pause paddelten wir weiter durch das wilde Wasser den Fluss hinunter. Zwischendurch gab es für manch Mutigen eine knackig-kühle Erfrischung, die sich in Form eines spontanen „Überbordgehens“ ankündigte. Dann war das Abenteuer auch leider schon wieder vorbei und unsere Boote wurden mithilfe eines umgebauten Treckers über die Klippen nach oben gezogen.

Geschafft aber glücklich ließen wir uns in „unserem“ Hot-Pot nieder. Anna-Lisas wunderbares Essen machte den Tag perfekt.



An diesem Morgen lag Aufregung in der Luft. Heute sollte die zweitägige Reittour ins Hochland beginnen. Doch zunächst hieß es Abschied von den luxuriösen Hütten nehmen. Die nächste Nacht werden wir in einer für Island typischen Hochlandhütte verbringen. Aber bis dahin lag noch ein langer Ritt vor uns. Die Sachen wurden gepackt und wir wurden zu den Pferden gebracht. Von einem kleinen Tal aus ritten wir los. Zwischendurch erlebten wir spektakuläre Bergauf und Bergabritte und die unbändige isländische Landschaft hielt so einige weitere Überraschungen bereit.

Angekommen an der Hütte erwartete uns eine Zeremonie der besonderen Art. Gammelhai mit Brennivin. Die Nacht wurde kurz mit viel Brennivin und Gesang. Vor allem Islands „Pavarotti“ Hjalti gab einen Song nach dem anderen zum Besten und überraschte alle mit Stimme und Gefühl. Das „Hestasports Songbök“ machte die Runde und so wurde im geselligen Kreis bis tief in die Nacht hinein gesungen und getrunken.



Der nächste Morgen …Nachdem die Nacht zum Tag gemacht wurde, und der eine oder andere in einem fremden Bett aufwachte, stand natürlich wieder Reiten auf dem Programm. Die Lieblingspferde wurden verteilt und ein langer Ritt durch Staub und Geröll in Richtung Heimat begann. Zwischendurch gab es immer wieder längere Pausen mit köstlicher Versorgung. Manche suchten hier vergebens nach einem stillen Örtchen in der atemberaubenden, aber doch sehr flachen Landschaft. Vorbei an saftigen Wiesen und riesigen Seen gaben die Pferde ihr bestes und waren zu so manchem Töltrennen bereit. Geschafft aber glücklich und gezeichnet vom Ritt durch den Staub, erreichten wir unseren Zielhof und mussten hier Abschied von den Pferden nehmen.

Zurück in unseren Hütten gab es ein opulentes Abschiedsessen. Anna-Lisa hat sich wieder ordentlich ins Zeug gelegt und hielt auch für die Vegetarier einige Überraschungen bereit. Isländischer Selbstgebrannter machte die Runde und so wurde bis spät in die Nacht erzählt und gelacht.

Zum Ausklang genossen wir den Sonnenuntergang in unserem Hot-Pot und veranstalteten spontan einen „White-Shark-Contest“.Hier traten die blassesten unter uns gegeneinander an. Wer nicht ins Wasser wollte, wurde mit Hilfe von Hjalti und Loa kurzerhand dazu „überredet“ und so blieb keiner auf dem Trockenen sitzen.



Die Fahrt nach Reykjavik ging über die Kjölur Route. So sahen wir Islands Sehenswürdigkeiten wie: Hveravellir, Thingvellir, Geysir, Gulfoss.

Anschließend Ankunft in Keflavík.

Nach sehr reichhaltigem Frühstück in unserem vier Sterne Hotel ging es zum Flughafen wo der Abschied uns allen sehr schwer viel.

Eine unvergessliche Reise ging zu Ende. Wir hatten acht Tage Sonne, tolle Pferde und wurden exzellent mit Essen versorgt. Vielen Dank an Magnus, Katja, Thesi, Anna-Lisa, Loa, Hjalti, Sönke und Marion und allen anderen, die dafür gesorgt haben, dass dieser Urlaub unvergessen wird. Die Bilder der endlosen Weite und die wunderschöne Landschaft haben sich in die Köpfe von uns allen gebrannt und wir freuen uns auf die nächste Islandfahrt!



Eine unvergessliche Reise ging zu Ende. Wir hatten acht Tage Sonne, tolle Pferde und wurden exzellent mit Essen versorgt. Vielen Dank an Magnus, Katja, Thesi, Anna-Lisa, Loa, Hjalti, Sönke und Marion und allen anderen, die dafür gesorgt haben, dass dieser Urlaub unvergessen wird. Die Bilder der endlosen Weite und die wunderschöne Landschaft haben sich in die Köpfe von uns allen gebrannt und wir freuen uns auf die nächste Islandfahrt!


 



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